17. Schaffhauser Jazzgespräche


Kuratiert von: Anja Illmaier und Matthias Spillmann

mit 
- Urs Vögeli: Musiker und Co-Organisator Jazzfestival Schaffhausen

- Peter Bürli: Redaktionsleiter SRF 2 Kultur

- Max Frankl: Jazzgitarrist und Gründer der Online-Community Jazzgitarrenhelden

- Shusha Niederberger: Künstlerin, Vermittlerin und in der Forschung zu Kunst, Digitalität und Gemeinschaftlichkeit tätig

Moderation: 
- Etrit Hasler: Geschäftsführer Swiss Culture Sociale, Poetry Slammer

Während die meisten Musikveranstalter im Zuge der Coronakrise ihre Pforten geschlossen haben, wählt das Schaffhauser Jazzfestival einen eigenen Weg: Die programmierten Bands werden zum grössten Teil wie geplant in der Kammgarn auftreten, jedoch ohne Publikum. Gleichzeitig versuchen sich eine Vielzahl von Musiker*innen mit unterschiedlichem Erfolg online mit dem ausbleibenden Publikum zu vernetzen.
Ist der Treiber dieser Entwicklungen die pure Verzweiflung oder gibt es auch lustvolle kreative Impulse?

Welche dieser neuen Formate sind wirklich neu und welche werden bleiben. Gibt es gar Mehrwerte gegenüber herkömmlichen Konzertsituationen?

Wie wurde das publikumslose Jazzfestival erlebt und wie werden die Erfahrungen zu den Entwicklungen der letzten Wochen in Bezug gesetzt?

Es soll aber auch ein grösserer Bogen geschlagen werden: zum Radio, dem ersten Format, welches ein gemeinsames musikalisches Erleben auf Distanz ermöglichte und zur Musik als Wirtschaftszweig, welcher wie kaum ein anderer von der Digitalisierung umgepflügt wurde.